Hase Hase

theater 89 in Schulen 
 

Coline Serreau
HASE HASE
Originaltitel: Lapin Lapin
Aus dem Französischen von Marie Besson

Es spielen  Wera Herzberg, Marie-Luise Frost, Kristin Schulze, Uta Wilde, Hans- Joachim Frank, Jona Friese, Leonhard Geffke, Christian Schaefer

Regie  Hans-Joachim Frank
Kostüme  Barbara Noack
Dramaturgie  Jörg Mihan

Assistenz  Christian Schaefer
Öffentlichkeitsarbeit  Uta Wilde
 
Aufführungsrechte  henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag Berlin GmbH
Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und des Landkreises Teltow-Fläming

Familie Hase versucht, in ihrer Welt von sozialen Umbrüchen zurechtzukommen. Mama gibt nicht auf, selbst als eines Tages beide Töchter sich von ihren Männern trennen und ins heimische Nest flüchten, beide Söhne sich als Terroristen entpuppen, das jüngste Kind von der Schule fliegt und Papa arbeitslos wird. In all dem Trubel offenbart Hase, der Jüngste, sein wahres, wunderbares Wesen …

HASE HASE  ist eine berühmte Komödie der französischen Autorin Coline Serreau, geboren 1947. Sie wurde 1986 in der Regie von Benno Besson in Paris uraufgeführt, der auch 1992 die deutsche Erstaufführung im Berliner Schiller Theater inszenierte. 2019 hatte dort die Neufassung der Komödie mit allen Mitgliedern der Besson-Theaterfamilie in der Regie der Autorin Premiere.
theater 89 erarbeitete im Jahr 2009 das Stück mit Schülerinnen und Schülern des Goethe-Schiller-Gymnasiums Jüterbog, Regie Katrin Schwingel.                        
theater 89 sucht die Zusammenarbeit mit Schülern und Lehrern im Land Brandenburg und bietet seine Stücke sowie sein Knowhow an, um lebendige Begegnungen mit Schauspiel und Schauspielern, mit Literatur und Theater vor Ort zu ermöglichen. Das sind einerseits INSZENIERUNGEN, die in oder für Schulen gezeigt werden, KOPRODUKTIONEN mit Schulen und WORKSHOPS in Schulen, die unter anderem der Prüfungsvorbereitung dienen.

theater 89 kommt in die Schule
– Unsere Aufführung ist als Anregung gedacht.
– Fragen zu Emanzipation, Gleichstellung, sozialer Gerechtigkeit, Flüchtlings – und Asylproblematik, Religion, Terrorismus, insbesondere den unterschiedlichen Erfahrungen und Bedürfnissen von Eltern und Kindern (z.B. nach Familie oder besser nicht) … klingen an.
– Wir brauchen jeweils zwei Unterrichtsstunden und eine Pause – also 100 Minuten insgesamt.
– Es werden Doppelvorstellungen angestrebt.
– Wir spielen das Stück in einer den Umständen angepassten gekürzten Fassung.  
– Schauspieler und Laien agieren in unterschiedlichen Rollen.
– Im Anschluss an die Vorstellung sollte es Zeit für direkten Austausch geben.
– Bei starkem Interesse kann die Diskussion auch an einem weiteren Termin vertieft werden.