SPIELPLAN

Die Chance des Theaters liegt heute gerade in seiner Zeit-Ungemäßheit, seinem Widerstand gegen die Zeit. Es ist heute vielleicht die schwierigste, eben darum vielleicht auch die wichtigste Kunst. Es wird seine Notwendigkeit nicht in Protestresolutionen beweisen, sondern nur am Abend auf der Bühne. Gerettet werden kann es nur durch seine Zuschauer.

Adolf Dresen

SPIELPLAN

2019 – 30 Jahre theater 89

 

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Uraufführung
DAS ENDE DER SED
Die letzten Tage des Zentralkomitees der SED
Spielfassung von theater 89
Musik Jörg Huke

Unter dem Druck anhaltender Massenproteste und einer massiven Ausreisewelle entmachteten Politbüro und Zentralkomitee der SED am 17. und 18. Oktober 1989 Generalsekretär Erich Honecker. Doch statt der erhofften Stabilisierung der Macht unter Thronfolger Egon Krenz begann der rapide Zerfall der Partei. Tonmitschnitte der letzten Sitzungen des SED-Zentralkomitees, die zu DDR-Zeiten strengster Geheimhaltung unterlagen und niemals veröffentlicht werden sollten, offenbaren die damaligen Vorgänge im innersten Machtzirkel der SED. Wie ein Flugschreiber dokumentieren sie die letzten verzweifelten Rettungsversuche, erbitterten Wortgefechte und tumultartigen Szenen vor dem Absturz der SED-Herrschaft im Herbst 1989 … mehr …

Es spielen  Schauspieler von theater 89 und die Singakademie Frankfurt (Oder) unter Leitung von Rudolf Tiersch

Regie  Hans-Joachim Frank
Bühne und Kostüme  Klaus Noack
Dramaturgie  Jörg Mihan
Idee und Wissenschaftliche Beratung  Dr. Hans-Hermann Hertle

Aufführungen im Oktober und November 2019 KARTEN

 

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30 Jahre th89 – Geschlossene Veranstaltung!
Feier auf der Burg Beeskow am 9. November 2019, mehr unter TERMINE …

 

theater 89#IN KIRCHEN

In Zusammenarbeit mit der Katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptist und dem Katholischen Schulzentrum Bernhardinum, Fürstenwalde/Spree

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Walter Jens
DER FALL JUDAS
Musik  Barbara Weiser

Der spannende Roman DER FALL JUDAS von Walter Jens (1923-2013) aus dem Jahr 1975 handelt fiktiv vom Versuch eines Seligsprechungsprozesses für Judas Ischariot, den Jünger, der Jesus verraten haben soll. Ein couragierter Priester will nach fast 2000 Jahren das vermeintliche Verbrechen aufklären, bezieht sich auf historische und theologische Forschungen und die seinerzeit aktuellen Deutungsmuster. Was bedeutet es für einen Einzelnen, der weder Gesetze noch Verbündete hinter sich hat, mit einer gefühlten Wahrheit ein solches Verfahren anzukurbeln? mehr …

Es spielen  Marie-Luise Frost, Ronald Richter und Christian Schaefer von theater 89, Michael Stark aus der Katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptist sowie Aleksander Bienias und Markus Mollitor vom Katholischen Schulzentrum Bernhardinum, Fürstenwalde/Spree
Es singt und spielt  der Chór Kameralny ADORAMUS Slubice, Polen

Regie  Hans-Joachim Frank
Bühne und Kostüme  Barbara Noack
Dramaturgie  Jörg Mihan
Wissenschaftliche Beratung  Marie-Luise Frost

Auf vielfachen Wunsch weiter im Spielplan! Interesse? Schreiben Sie an: Uta Wilde – wilde@theater89.de

Berichte über unsere letzten Vorstellungen finden Sie hier:

DER FALL JUDAS in der Kar- und Osterzeit

DER FALL JUDAS in der St. Canisius Kirche in Berlin