Die Chance des Theaters liegt heute gerade in seiner Zeit-Ungemäßheit, seinem Widerstand gegen die Zeit. Es ist heute vielleicht die schwierigste, eben darum vielleicht auch die wichtigste Kunst. Es wird seine Notwendigkeit nicht in Protestresolutionen beweisen, sondern nur am Abend auf der Bühne. Gerettet werden kann es nur durch seine Zuschauer.
Adolf Dresen
theater 89 trauert um Jörg Mihan
SPIELPLAN
2026

Liebe Freundinnen, liebe Freunde, liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebes Publikum!
Unsere neue Spielzeit lädt zum 800-jährigen Jubiläum nach Lebus ein. Dann geht’s weiter nach Potsdam zu einem spannenden Gedenken deutscher Parteipolitik vor achtzig Jahren. Unter de AG-Motto ALTSTADT VON MORGEN spielen wir Molière. Der alte Text ist 350 Jahre jung – staunen Sie mit uns! Am Jahresende erwartet Sie eine Kostbarkeit. Der wunderbare Roman von Saint-Exupéry spielt in der Wüste und schildert eine Neugeburt.
Freuen Sie sich mit uns und seien Sie überall und jederzeit willkommen!
Ihr
theater 89

OderLandBeschreibungen – Lesungen und Spektakel
Thema ist die Oder mit ihrer beständigen Natur und ihrer wechselvollen Geschichte. Eingeladen werden Anwohnerinnen und Anwohner längs des Flusses, und es gibt deutsche und polnische Mitwirkende.

Kooperation mit dem Brandenburger Form für Sozial- und Demokratiegeschichte e.V. Potsdam
ZWANGSVEREINIGUNG oder “… es bleibt uns ja nischt Walter Ulbricht”
Nach den Aufzeichnungen von Erich W. Gniffke: JAHRE MIT ULBRICHT 1945-48
Spannend erzählt wird, wie es dazu gekommen ist, dass die Deutsche Demokratische Republik kein
demokratischer Staat geworden ist – und warum in diesem Land nicht nur die Sozialdemokratie
aufgehört hat zu existieren.

Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg
Sommertournee 2026
Jean-Baptiste Poquelin alias Molière
DER EINGEBILDETE KRANKE
Eines der berühmtesten Theaterstücke von Molière (1622-1673) und zugleich sein letztes Werk! In der Komödie spielte die Rolle des Titelhelden der Dichter selbst. Doch bei der vierten Vorstellung, am 17. Februar 1673, erlitt er einen Blutsturz; er starb, noch in seinem Kostüm, nur wenige Stunden später.
Das Stück handelt von dem Hypochonder Argan, der sich nur einbildet krank zu sein. So zieht er diverse Ärzte zu Rate, die die Einzigen sind, die ihm seine eingebildete Krankheit abnehmen und ihn unterstützen. Geduldig befolgt er alle Anordnungen seines Arztes. Dem kommt dieser Umstand sehr gelegen, und er verschreibt überflüssige Behandlungen gegen überteuerte Rechnungen …
Die Übersetzung von Ludwig Fulda (1862-1939) entzündet ein komödiantisches Feuerwerk, dessen Funken bis ins Heute sprühen …

Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg
Wintertournee 2026
Antoine de Saint-Exupéry
WIND, SAND UND STERNE – DIE WÜSTE
Der Sklave Bark wird freigekauft und zugleich freigelassen. »Ich bin nicht Bark. “Ich bin Mohammed
ben Lhaussin”, sagt er und beginnt ein neues Leben.

