SPIELPLAN

Die Chance des Theaters liegt heute gerade in seiner Zeit-Ungemäßheit, seinem Widerstand gegen die Zeit. Es ist heute vielleicht die schwierigste, eben darum vielleicht auch die wichtigste Kunst. Es wird seine Notwendigkeit nicht in Protestresolutionen beweisen, sondern nur am Abend auf der Bühne. Gerettet werden kann es nur durch seine Zuschauer.

Adolf Dresen

 

 

SPIELPLAN

2018

theater 89 – Kulturland Brandenburg:  Europäisches Kulturerbe im Land Brandenburg  –  Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“
Sommertournee 2018

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RUSSISCHER ABEND
DER BÄR/VOM SCHADEN DES TABAKS/DER HEIRATSANTRAG
Drei Einakter von Anton Tschechow
Aus dem Russischen von Regine Kühn
Musik  Martin Schneider

DER BÄR
Die verwitwete Gutsbesitzerin Jeléna Popówa ist eine Frau in den besten Jahren, deren Schönheit noch nicht verblüht ist. mehr …

VOM SCHADEN DES TABAKS
Der betagte Iwan Iwanowitsch Njuchin hält im Auftrage seiner Ehefrau einen Vortrag Vom Schaden des Tabaks. Njuchin selbst ist Raucher … mehr …

DER HEIRATSANTRAG
Im Gästezimmer des Gutsherren Stepan Tschubukow erscheint ein befreundeter Nachbar, der Junggeselle Iwan Lomow … mehr …

Es spielen  Kristin Schulze, Christian Schaefer, Matthias Zahlbaum, André Zimmermann
Gitarre und Gesang  Martin Schneider
Akkordeon und Gesang  Bernd Spanier

Regie  Hans-Joachim Frank
Bühne und Kostüme  Barbara Noack
Dramaturgie  Jörg Mihan

Premiere am 29. Juni 2018

In Vorbereitung

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BUCKOWER ELEGIEN

Bertolt Brecht und seine Frau Helene Weigel lebten gern in dem märkischen Ort Buckow am Schermützelsee. Ihr Wassergrundstück mit dem parkähnlichen Garten diente der Arbeit und Erholung und war ein gastlicher Ort für kollegiale und persönliche Begegnungen. Nach dem 17. Juni 1953 schrieb Brecht dort 23 Gedichte, die als BUCKOWER ELEGIEN überliefert sind. Darin reflektierte er den „Aufstand“ und seine eigene Lebenssituation, zu der seine politische Haltung, seine Künstlerexistenz, das Altern und die Liebe gehörten. mehr …

Sprecher  Reinhard Scheunemann

Mit  Christian Schaefer  Schauspieler, Kristin Schulze  Gesang, Jörg Huke  Posaune, Martin Schneider  Gesang und Gitarre, Bernd Spanier  Klavier und Akkordeon

Idee und Regie  Hans-Joachim Frank
Kostüme  Barbara Noack
Dramaturgie  Jörg Mihan
Musikalische Leitung  Martin Schneider

Premiere am 25. August 2018

 

Das große Open Air-Dreijahresprojekt – Teil 2 

Schirmherr  Bürgermeister Frederik Bewer
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Ehm Welk
DIE HEIDEN VON KUMMEROW
Landschaft der Kindheit
Musik  Jörg Huke

Der beliebte Roman von Ehm Welk (1884-1966) aus dem Jahr 1937 erzählt von Spielen, Streichen und Kämpfen einer Gruppe von Dorfjungen aus der Nähe von Angermünde Anno 1895. Während Pastor und Lehrer sich bemühen, sie zu gottesfürchtigen Bürgern zu erziehen, sind ihnen und ihren Eltern heidnische Traditionen und Bräuche wichtiger als Staatsräson. Der alte Kantor Kannegießer erkennt aber in all dem Aufruhr ihren „kindlichen Gerechtigkeitswillen zu Ehren der menschlichen Güte“ und stößt ein Dankgebet aus: „Herr, Du lässest Dein Volk nicht untergehen!“ … mehr …

Idee und Regie  Hans-Joachim Frank
Ausstattung  Barbara Noack
Dramaturgie Jörg Mihan

Teil 2 am 8. September 2018
KARTEN …
Teil 3 im Sommer 2019

 

theater 89#IN SCHULEN
Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und des Landkreises Teltow/Fläming.

Uraufführung
Ödön von Horváth
JUGEND OHNE GOTT
Spielfassung von theater 89

Musik  Jörg Huke

In seinem Roman aus dem Jahr 1937 erzählt Horváth (1901-1938) die Geschichte eines jungen Lehrers in Bayern, der einem Schüler die Aussage: „Alle Neger sind hinterlistig, feig und faul“, ankreidet. Diese Korrektur löst eine Hetzjagd auf ihn aus. Zugleich kommt ein mörderisches Geschehen unter den Schülern in Gang. Wie in einem Krimi sind die Ereignisse miteinander verknüpft … mehr …

Es spielen  Alexander Höchst

Leonhard Geffke, Marie-Luise Frost, Christian Schaefer, Uta Wilde

sowie Schülerinnen und Schüler der Gastschule

Regie  Hans-Joachim Frank
Dramaturgie  Jörg Mihan

 

theater 89#IN KIRCHEN

In Zusammenarbeit mit der Katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptist und dem Katholischen Schulzentrum Bernhardinum, Fürstenwalde/Spree
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Walter Jens
DER FALL JUDAS
Musik  Barbara Weiser

Der spannende Roman DER FALL JUDAS von Walter Jens (1923-2013) aus dem Jahr 1975 handelt fiktiv vom Versuch eines Seligsprechungsprozesses für Judas Ischariot, den Jünger, der Jesus verraten haben soll. Ein couragierter Priester will nach fast 2000 Jahren das vermeintliche Verbrechen aufklären, bezieht sich auf historische und theologische Forschungen und die seinerzeit aktuellen Deutungsmuster. Was bedeutet es für einen Einzelnen, der weder Gesetze noch Verbündete hinter sich hat, mit einer gefühlten Wahrheit ein solches Verfahren anzukurbeln? mehr …

Es spielen  Marie-Luise Frost, Ronald Richter und Christian Schaefer von theater 89, Michael Stark aus der Katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptist sowie Aleksander Bienias und Markus Mollitor vom Katholischen Schulzentrum Bernhardinum, Fürstenwalde/Spree
Es singt und spielt  der Chór Kameralny ADORAMUS Slubice, Polen

Regie  Hans-Joachim Frank
Bühne und Kostüme  Barbara Noack
Dramaturgie  Jörg Mihan
Wissenschaftliche Beratung  Marie-Luise Frost

Auf vielfachen Wunsch weiter im Spielplan! Interesse? Schreiben Sie an: Uta Wilde – wilde@theater89.de

Berichte über unsere letzten Vorstellungen finden Sie hier:

DER FALL JUDAS in der Kar- und Osterzeit

DER FALL JUDAS in der St. Canisius Kirche in Berlin