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Sommertournee 2018 | RUSSISCHER ABEND | Beeskow und Templin in der Presse

HISTORISCHE STADTBILDER ALS BÜHNE

theater 89 spielt Tschechow

Wie ein Heiratsantrag missrät, zeigten Kristin Schulze, Christian Schaefer und André Zimmermann.
Sigrid Werner,  nordkurier.de

Das Sommertheater in historischen Stadtkernen erlebt 2018 eine besondere Resonanz. 15 Spielorte kommen in den Genuss eines russischen Abends.

Rund 80 Templiner und Gäste erlebten am Sonnabendabend vor imposanter Stadtmauerkulisse in Templin die bislang elfte Aufführung des „Russischen Abends” des „theater 89”. Im Rahmen des Sommertheaters in historischen Stadtkernen touren sie mit ihren Anton-Tschechow-Einaktern und russischen Liedern noch bis zum 2. September durch das Land Brandenburg. Sie dürfen sich im neunten Jahr dieser Tourneereihe über ganz besondere Resonanz freuen. In Beeskow hatten 180 Besucher die Freiluft-Theatermacher vor historischer Stadtkulisse erlebt.

15 Spielorte stehen in diesem Jahr im Programm. Am 16. August wird der Kirchplatz von Rheinsberg zur Theaterkulisse, am 18. August spielt das theater 89, das im uckermärkischen Naugarten seinen Sitz hat, in Treuenbrietzen. Auch Herzberg (Elster) und Jüterbog werden die herzerfrischende, extrem witzige und leidenschaftliche sentimentale Aufführung noch erleben.

Sigrid Werner, nordkurier.de

Sommertournee 2018 | RUSSISCHER ABEND in Beeskow und Templin

Und weiter geht’s in der Sommertournee

Matthias Zahlbaum, Kristin Schulze, Christian Schaefer im Bärenkostüm

Wir haben mal kurz durchgeatmet – und es hat geholfen! An diesem Wochenende in Beeskow und Templin werden der Eiswürfelbeutel oder das nasse Handtuch nicht nötig sein.

Bernd Spanier, Martin Schneider

Konzentrieren Sie sich ganz auf das verzaubernde Spiel, den Gesang und die Musik unserer Akteure.

Christian Schaefer

Zum Einstimmen ein paar Impressionen unserer Vorstellung in Mühlberg.

Matthias Zahlbaum, André Zimmermann, Kristin Schulze, Christian Schaefer, Martin Schneider, Bernd Spanier

Die Fotos veröffentlichen wir mit freundlicher Erlaubnis von Erik-Jan Ouwerkerk / Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“. Wir freuen uns auf Sie!

Die letzte Zuschauerin auf dem Heimweg

 

 

30 Jahre th89 Teil#1

Volker Pfüller im Gespräch

Volker Pfüller kennt als genialen Bühnenbilder und Plakatmaler, wer nur ein wenig das Theater kennt. Mancher berühmten Produktion schuf er erst ihr unvergessliches Gesicht. Unvergessen die gemeinsame Arbeit mit Alex Lang am DT oder an den Münchner Kammerspielen. Seit Beginn an von theater 89 gestaltet er unsere Plakate und entwarf auch Bühnenbilder.

Lauschen Sie oben über dem Plakat dem Auftakt-Gespräch der Reihe “30 Jahre th89”. Sie hören eine vergnügliche Plauderei über das Theater mit Volker Pfüller, Ronald Richter und Hans-Joachim Frank. Leider schlichen sich ein paar Handy-Störgeräusche ein, die aber nach zwei Minuten wieder abreißen.

In der Abbildung stellen wir Ihnen das neueste Werk von Volker Pfüller vor, das Plakat zur Aufführung BUCKOWER ELEGIEN im Garten des Brechthauses in Buckow am 25. August. Mehr unter TERMINE …

Gute Unterhaltung!

Sommertournee 2018 | RUSSISCHER ABEND Angermünde #2

SOMMERTHEATER DER AG HISTORISCHE STADTKERNE GASTIERT MIT „RUSSISCHEM ABEND“ IN ANGERMÜNDE

Altstadt wird zur Bühnenkulisse

RUSSISCHER ABEND: Das Sommertheater der AG Historische Stadtkerne tourt in diesem Jahr mit Einaktern von Anton Tschechow durch Brandenburg, die das theater 89 geist- und witzreich inszeniert. Am Sonnabend gastierten sie auf dem Angermünder Klosterplatz.© Foto: Daniela Windolff, moz.de
Angermünde (MOZ) Das Sommertheater der AG Historische Stadtkerne in Brandenburg tourt wieder durch 15 Mitgliedsstädte und machte am Wochenende in Angermünde Halt. Zum 9. Mal hieß es hier Bühne frei für den großen Auftritt der prächtig sanierten Altstadt und für einen unvergesslichen Sommertheaterabend. Vor der romantischen Kulisse der mittelalterlichen Klosterkirche zog das theater 89 das Publikum mit einem „Russischen Abend“ in seinen Bann und traf von der ersten Pointe an den Nerv der rund 200 Zuschauer, die es sich auf Stühlen oder Decken in der lauen Abenddämmerung gemütlich machten. Mit ungebändigter Spiellust, faszinierender Mimik und Gestik bis ins kleinste Detail und hitzigem Temperament zauberten sie im Handumdrehen Russlands tiefste Seele mitten auf den Angermünder Klosterplatz, über dem sich Schwalben kreischend jagten. Der vielgereiste Regisseur Hans-Joachim Frank, der diese Spielstätte in Angermünde als eine der schönsten bezeichnet, hatte für das diesjährige Sommertheater in die große Schatzkiste der russischen Weltliteratur gegriffen und ein fast vergessenes Kleinod aus dem 19. Jahrhundert entstaubt, das in die heutige Zeit, an diesen Ort zu diesem Abend passte, wie eigens dafür gemacht.

Anton Tschechows Einakter „Der Bär“, „Vom Schaden des Tabaks“ und „Der Heiratsantrag“ ist maßgeschneiderter Stoff für das Wandertheater 89 – pur, authentisch, lebendig,  jenseits von intellektueller Überhöhung und bühnentechnischer Überreizung, dafür mit ganz viel Raum für schauspielerisches Talent. Tschechow (1860 – 1904) nimmt mit trefflicher Ironie und russischer Leidenschaft zwischenmenschliche Schwächen und Charakterzüge aufs Korn und hält dem Publikum den Spiegel vor´s Gesicht, das die feinen Spitzen und derben Späße genüsslich mit herzlichem Lachen quittierte. Ein russischer Loriot. Da geht es um Leidenschaft und Sehnsucht, um Liebe, Sünde und Eifersucht, Neid und Rechthaberei.

Es ist aber vor allem die hervorragende Kunst der Schauspieler Kristin Schulze, Matthias Zahlbaum, Christian Schaefer, André Zimmermann und der Musiker Martin Schneider und Bernd Spanier, die die russische Seele so überzeugend leidenschaftlich seufzen, fluchen, lachen und singen ließen, als wäre man mittendrin in diesem stolzen Land, das viel mehr sein kann, als Kulisse einer Fußballweltmeisterschaft. Diese Bootschaft ist Regisseur Hans-Joachim Frank grandios gelungen. Fehlten eigentlich nur noch Wodka, Kwas und Kaviar.(dw)

Artikel auf moz.de

Sommertournee 2018 | RUSSISCHER ABEND Altlandsberg

RUSSISCHER ABEND mit Bär

Schauspieler und ein Bär: Das theater 89 gastierte mit Tschechow-Stücken auf dem Schlossgut © Foto: Stephen Ruebsam moz.de Altlandsberg

Altlandsberg. Ein großer Bär schmettert mit Adligen russische Volksweisen in der Abenddämmerung, kauzige Gutsbesitzer fesseln das Publikum: Der Russische Abend im Domänenhof am Freitag war ein großer Erfolg.

Traditionell führt das „theater 89“ aus der Uckermark für die AG Historische Stadtkerne jährlich in Altstädten Brandenburgs ihre Inszenierungen auf – ins Schlossgut passten Anton Tschechows „Der Bär“, „Vom Schaden des Tabaks“ und „Der Heiratsantrag“ besonders gut, schließlich bevölkern seine Stücke Gutsbesitzer und Großbauern aller Art.

Über 150 Gäste konnten eine witzige und quirlige Kristin Schulze erleben, einen souveränen Matthias Zahlbaum, einen komödiantischen André Zimmermann und einen wunderbar verrückt spielenden Christian Schaefer, der übrigens auch ab und zu in einem Bärenkostüm steckte. Und wer wollte, konnte sogar eigens auf die Karte genommenen Borschtsch bestellen. (sur)

Am Donnerstag noch einmal eine Rezension aus Angermünde …

Sommertournee 2018 | RUSSISCHER ABEND Angermünde

Beim RUSSISCHEN ABEND steppte der Bär

Die Aufführung des Einakters „Der Bär” von Anton Tschechow.
Martin Lindner

Die Gruppe theater 89 eröffnete einen neuen Blick auf Russland. Den Zuschauern wurden drei Stücke auf Deutsch und Gesang auf Russisch geboten.

Mehr als 150 Besucher versammelten sich auf der Wiese vor dem Franziskanerkloster in Angermünde, um die Stücke „Der Bär”, „Vom Schaden des Tabaks” und „Der Heiratsantrag” vom russischen Schriftsteller Anton Tschechow zu erleben. Die Theatergruppe theater 89 aus Naugarten tourt derzeit mit dem Programm „Russischer Abend” durch Brandenburg.

Zuschauer bogen sich vor Lachen

Die Zuschauer waren begeistert, johlten vor Lachen, als Möbelstücke scheinbar unbeabsichtigt zu Bruch gingen oder die Schauspieler spontan Umgebungsgeräusche in die Dialoge einfließen ließen. Aber schon die Einakter von Tschechow an sich waren gespickt voller humoriger Elemente.

Im Anschluss an die drei kurzen Stücken, die jeweils eine halbe bis Dreiviertelstunde dauerten, bekamen die Besucher noch russisches Liedgut auf die Ohren. Die Menschen klatschten, einige kannten die Lieder und sangen auch mit.

Theater zeigt Schönheit der russischen Kunst

Russisches Theater und Musik auf der Bühne hält Kristin Schulze, Mitglied von theater 89, besonders in der heutigen Zeit für wichtig. Es sei schön, sich dem Land auf diese Weise zu nähern, sagte sie. Man könne vom Weltgeschehen durchatmen und das Land von einer anderen Perspektive betrachten, seine Schönheit und künstlerische Vielfalt entdecken.

Wir feiern weiter!

30 Jahre th89 wirft seine Schatten voraus

Kennen Sie den? Auch dieser Schauspieler aus den frühen Jahren bei theater 89 spielt am Wochenende für Sie im RUSSISCHEN ABEND in unserer Städtetour in Kooperation mit der AG Städte mit historischen Stadtkernen.

Ja, es könnte der nette Nachbar aus der Neubauwohnung nebenan sein, man glaubt es kaum – es ist Matthias Zahlbaum! Heute und morgen Abend wird er Ihnen auch wieder ganz andere Qualitäten vorführen. Machen Sie sich einen schönen Sommerabend draußen an der Luft unter vielen anderen – mit Matthias Zahlbaum und dem Ensemble von theater 89! Mehr unter TERMINE …

Sommertournee 2018 | RUSSISCHER ABEND Neuruppin

Szene aus dem Einakter „Der Bär“, hier kurz vor dem Duell, dass sich aber dann doch in Küssen auflöst
Szene aus dem Einakter „Der Bär“, hier kurz vor dem Duell, dass sich aber dann doch in Küssen auflöst.Quelle: Cornelia Felsch

Das warme Licht der untergehenden Sonne, dazu ein Glas Wein und unterhaltsames Sommertheater – für die rund 100 Besucher, die am Samstagabend auf den Neuruppiner Schulplatz kamen, war es ein überaus gelungener Abend.

Liebe, Komik und die russische Seele waren die Zutaten, aus denen dieser Theaterabend unter freiem Himmel gemixt wurde, eine Premiere für Neuruppin, über die sich auch der stellvertretende Bürgermeister Arne Krohn außerordentlich freute, der das Publikum begrüßte.

Bereits zum 9. Mal hieß es Bühne frei für das Sommertheater in historischen Stadtkernen. „Die Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischem Stadtkern gibt es schon seit 1992. Uns eint die Idee, das Stadtbild mit Theateraufführungen eindrucksvoll in Szene zu setzen“, sagte Arne Krohn.

Drei Einakter von Anton Tschechow standen am Sonnabend auf dem Programm, begleitet von Musik, die so recht die russische Seele widerspiegelte. Und das traf den Nerv des Publikums, das schon nach wenigen Minuten zu lachen begann.

Die Witwe will ewig trauern

Die Gutsbesitzerin Jeléna Popowa, eine schöne Frau in den besten Jahren, ist in ein schwarzes Spitzengewand gehüllt. Ihre Trauerkleidung will die Witwe bis zu ihrem Tod nicht mehr ablegen.

Doch diese Pläne durchkreuzt der herein schneiende Gutsbesitzer Grigóri Stepánowitsch, der die Schulden des verstorbenen Gatten eintreiben will. Sein zielsicheres und selbstbewusstes Auftreten, das durch das Aufstampfen mit den russischen Filzstiefel ausdrucksvoll in Szene gesetzt wird, schmilzt allerdings recht schnell dahin.

„Der Heiratsantrag“ – zunächst scheint er zu missglücken, dann findet aber doch alles ein gutes Ende
„Der Heiratsantrag“ – zunächst scheint er zu missglücken, dann findet aber doch alles ein gutes Ende.Quelle: Cornelia Felsch

Und der Satz „Wie bin ich heute grimmig“, verliert an Gültigkeit. Vom drohenden Duell bis zur innigen Umarmung vergehen nur wenige Minuten, die es allerdings in sich haben.

Alle Missverständnisse und Tücken des Zusammenlebens zwischen Mann und Frau werden hier aufgeboten und die Reaktion der Theaterbesucher zeigt deutlich, wie zeitlos die Stücke Tschechows sind.

Wenn im „Heiratsantrag“ der Gutsbesitzer Iwán Wasiljewitsch im verschmutzten Anzug um die Hand der reizbaren Natálja Stepánowa anhalten will – beide sich aber immer mehr über Fragen ihres Landbesitzes und die Qualitäten ihrer Jagdhunde schließlich völlig entzweien, ist das Chaos programmiert.

Einakter strotzen nur so vor Situationskomik

Die 30-minütigen Einakter, die vor Situationskomik und Kommunikationsfallen nur so strotzen, sorgten für einen außerordentlich unterhaltsamen Abend.

Die Schauspieler des theaters 89 vermittelten Tschechows intelligenten Humor hervorragend. In seinen Geschichten verarbeitet er Banales und Vulgäres der damaligen russischen Gesellschaft auf ironische Weise.

Anton Tschechow, der 1860 in Taganrog geboren wurde, studierte in Moskau Medizin. Als Arzt hatte er viel Kontakt mit den Menschen. Seine Erfahrungen verarbeitete er in seinen literarischen Werken.

Wer jetzt Lust auf Theater unter freiem Himmel bekommen hat, der kann zum Beispiel am 11. August in Templin oder am 16. August in Rheinsberg einen Russischen Abend feiern.

Der Artikel in der MAZ, Neuruppin  …

Wir feiern!

theater 89 feiert den Sommer und wirft erste Blicke auf die Feierlichkeiten “30 Jahre th89” im nächsten Jahr

Kennen Sie den? Klar, das ist André Zimmermann. Den sehen Sie auch an diesem Wochenende bei theater 89 im RUSSISCHEN ABEND in unserer Städtetour in Kooperation mit der AG Städte mit historischen Stadtkernen. Mehr unter TERMINE …

Dieses Foto ist allerdings schon ein paar Jährchen älter – nein, keine 30 Jahre, aber eben antik. In einer neuen Reihe “30 Jahre t89” zu unserem Jubiläum stellen wir Ihnen noch in diesem Sommer altgediente Akteure, Mitmacher und Freunde vor. Und: André Zimmermann gehört zu den altgedienten Akteuren! Bleiben Sie gespannt und freuen Sie sich erstmal auf dieses Wochenende!

Sommertournee 2018 | RUSSISCHER ABEND in Dahme/Mark und Peitz

Chor Raduga, Tobias Potratz, MAZ

Am Freitag, 6. Juli, in Dahme/Mark, können Sie den RUSSISCHEN ABEND wieder mit dem Frauenchor RADUGA erleben! Auch die MAZ war begeistert!Matthias Zahlbaum, Bernd Spanier, Martin Schneider, André Zimmermann, Kristin Schulze, Christian Schaefer beim Einzug

Am Samstag dann zeigen die Schauspieler und Musiker von theater 89 in Peitz, dass sie musikalisch undt spielerisch auch keine Waisenknaben und -mädels sind. Freuen Sie sich auf das zweite Sommerwochenende mit der Sommertournee von theater 89 in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“.

André Zimmermann, Matthias Zahlbaum, Kristin Schulze, Christian Schaefer, Martin Schneider, Bernd Spanier im Finale

Mehr unter TERMINE …