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DIE HEIDEN VON KUMMEROW 2018

Tonaufnahmen in Biesenbrow

      

In der letzten Woche haben wir die Tonaufnahmen in Biesenbrow für den 2. Teil unserer HEIDEN VON KUMMEROW Aufführung fertig gestellt – alle Seiten aus dem Buch vorgelesen für 12 Stunden Aufführung mit den verschiedenen Darstellern – Leute aus dem Dorf, Schauspieler, Jugendliche, Kinder. Wir haben ein Zelt in die Schule von Biesenbrow gestellt, damit es nicht hallt.

Mit dabei am Donnerstag, an dem die Fotos geschossen wurden, waren als Sprecher Marie-Luise Frost, Moritz Beltermann, Jona Friese, Leonhard Geffke, Peter Kloss, Eckhard Kolle, Ella Schneider, Joachim Stark und wie jeden Tag Reinhard Scheunemann, der ja der Erzähler der Geschichte ist und damit den größten Brocken zu lesen hat.

Der Regisseur Hans-Joachim Frank hat die Aufnahme geleitet. Jörg Huke sorgte für den sprichwörtlich guten Ton mit Mikros, Notebook und spezieller Software.

Ganz oben unter der Überschrift kann man das Audio anklicken, um mal in solch eine Arbeit reinzuhören. Wir wünschen viel Vorfreude auf DIE HEIDEN VON KUMMEROW!

Die Sommertournee 2018

Wir werden Weltmeister

Foto Ensemble: Martin Schneider, André Zimmermann, Bernd Spanier, Kristin Schulze, Matthias Zahlbaum, Christian Schaefer – offizielles Foto für die Sommertournee 2018

Schon das siebte Mal findet die theater 89-Sommertournee. in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen statt. Wenn das nicht weltmeisterreif ist!

Wobei in diesem Jahr, im Jahr 2018, mal wieder die Spiele zum Teil im Wettkampf mit der Fußball WM ausgetragen werden. Wir sind schon gespannt auf den Sieger! Theater mit echten Menschen, hochkomödiantisch auf wunderschönen Altstadtplätzen oder die Flimmerkiste in welchen Ausmaßen auch immer, vor der man sein Bier allein oder im meist sehr begrenzten Rahmen konsumieren muss.

Warum diesmal ein RUSSISCHER ABEND mit drei Einaktern von Tschechow? Erstmal weil sie Glanzlichter des Theaters sind, Unterhaltsam zeigen sie unser aller Abgründe auf – nach dem Motto: “Ach, du meine Nase – Da kannste was lernen!

Des Weiteren hat der Dramaturg Jörg Mihan etwas zu sagen: Zum Europäischen Kulturerbe im Land Brandenburg gehören auch die Zeugnisse und Hinterlassenschaften jahrhundertelanger Beziehungen zu Russland. Sei es in Bauwerken wie Alexandrowka in Potsdam, russischen Kirchen, russischen Bräuchen, russischen Speisen, der russischen Sprache, Literatur, Musik und Kunst bis hin zu den Kriegsfolgen in der Landschaft und in den Familien.

theater 89, das zunächst im Ortsteil Flugplatz, Altes Lager, Gemeinde Niedergörsdorf, einem ehemaligen Stützpunkt der Roten Armee, stationiert war, verbindet eine enge Freundschaft mit dem dortigen Frauenchor RADUGA, der von russlanddeutschen Aussiedlerinnen gegründet wurde und in vielen Inszenierungen mitwirkte. RADUGA heißt auf Deutsch Regenbogen – er wird, wenn möglich, den RUSSISCHEN ABEND an ausgewählten Orten der Sommertournee 2018 zusätzlich musikalisch umspannen.

Anton Tschechows Diagnosen als Arzt, Forscher, Weltreisender, Entwicklungshelfer und Schriftsteller gelten bis heute. Die drei komischen Einakter der Sommertournee weisen ihn als Menschenkenner und wirkungssicheren Theatermann aus.

Dieser Juni steht also nicht nur für den Beginn der Fußball WM, sondern auch für den Start der diesjährigen Sommertournee im Kulturland Brandenburg. Freuen Sie sich auf lauschige Theater-Sommerabende draußen gemeinsam mit anderen Menschen auf den schönsten Plätzen im historischen Zentrum der Altstädte.

theater 89#IN SCHULEN 2018

JUGEND OHNE GOTT im Gymnasium Templin


Jugend ohne Gott – Alexander Höchst

1:45 h ohne Pause dauerte diese Schulaufführung der etwas anderen Art. theater 89 hatte die Vorstellungszeit so exakt ausgetüftelt, dass zum Ende der Aufführung die Schulglocke die Pause für die Schüler einläutete.

Gezeigt worden war zweimal, am 15. und 16. Mai 2018, JUGEND OHNE GOTT von Ödön von Horváth, für den Geschichtskurs der 11. Klassen des Gymnasiums Templin, vor insgesamt 45 Schülerinnen und Schülern.

Das sind große Herausforderungen für die Akteure, da sie sich auf keine Theatermittel wie Ton und Beleuchtung verlassen können, sondern einzig ihre Schauspieltechnik zur Verfügung haben – die stimmen muss. Besonders an diesen Begegnungen war auch, dass die beiden theater 89-Spieler Leonhard Geffke und Jona Friese selbst noch den Geschichtskurs einer 11. Klasse in Berlin belegen.

Vor acht Jahren fand die Premiere von JUGEND OHNE GOTT mit großer Besetzung in Berlin und Brandenburg statt. Auch da hat Alexander Höchst schon den Geschichtslehrer gespielt, Sie sehen oben ein Foto aus der damaligen Aufführung. Alle anderen – Leonhard Geffke, Hans-Joachim Frank, Jona Friese, Marie-Luise Frost, Christian Schaefer und Uta Wilde – traten in Mehrfachbesetzungen auf, um die Figurenfülle des Romans von Ödön von Horváth im Rahmen unserer Reihe theater 89#IN SCHULEN abbilden zu können.

Eine Folge von Schulprojekten fand in diesem Rahmen bereits statt: zuerst WER IST DIE WAFFE, WO IST DER FEIND von Oliver Bukowski, dann HAFTHAUS von Ralf-Günter Krolkiewicz und JUGEND OHNE GOTT von Ödön von Horváth. Dazu gab es WORKSHOPS zu NATHAN DER WEISE, EXILLYRIK von Bertolt Brecht, KOPRODUKTIONEN wie AH, PARIS! nach Raymond Queneau auf Französisch und Deutsch und DER FALL JUDAS von Walter Jens. Ein weites Themensprektrum mit höchst unterschiedlichen Versuchen hat so mehrere Klassen einer Schule zusammen gebracht, z. B. in der Aula oder auf dem Schulhof, auch in WORKSHOPS.

Im Herbst soll theater 89#IN SCHULEN mit JUGEND OHNE GOTT in zehn Aufführungen im Landkreis Teltow-Fläming fortgesetzt werden, eine Förderung wurde beantragt.

30 Jahre S.I.K. Holz

Die Gala mit theater 89

Uwe Klemens, Marc Oelker, Klaus-Peter Gust, Claudia Gust

Zur Gala anlässlich des 30. Geburtstags von S.I.K. Holz wurde – wie es sich für eine Holzverarbeitungsfirma geziemt – nur beim Buffet (aufs Hemd) gekleckert, sonst aber ordentlich geklotz!

Eingeladen waren neben etlichen internationalen Partygästen, die eine Moderation in Englisch durch Marie-Luise Frost notwendig machten, Promis aus Film, Funk, Bühne, Fernsehen:

theater 89 mit Artistin Romy Seibt, Sängerin Kristin Schulze, Posaunist Jörg Huke, mit Bernd Spanier am Flügel, Martin Schneider an der Klampfe – und, man glaubt es nicht: Karat, Nena, Kiss.

Da letztere es dann doch nicht schafften, live vor Ort zu sein, wurden sie von ihren glühenden Verehrern am Ende der eigenen Biografie würdig vertreten. Klaus-Peter Gust jubelte Karat, Claudia Gust gab Nena und Marc Oelker beeindruckte mit Kiss.

Als es bereits dunkelte, zeigte Romy Seibt ihre atemberaubenden Kunststücke an einem Seil, das nur von einer Baggerschnauze gehalten wurde.

Schließlich spielten The Rathmines zum Tanz auf. Bewegung war angesagt, denn der sonnige Tage war einem ziemlich frischen Abend gewichen. Dafür gab es Feuerwerk!

The Rathmines und das Feuerwerk

Herzlichen Glückwunsch für die zurückliegenden 30 Jahre! S.I.K. Holz, Firma für phantasievolle Kinderspielplätze aus Robinienholz, konnte in unserer Zeit eigentlich nur im Osten entstehen und damit auch noch weltweit Erfolg haben! Wir stoßen an auf die nächsten 30 Jahre!

Klaus-Peter Gust stößt an

DER FALL JUDAS in Beeskow

DAS ENSEMBLE „THEATER 89“ FÜHRT IN DER KATHOLISCHEN KIRCHE DAS STÜCK DER FALL JUDAS AUF

Projekt
Auftakt zur neuen Reihe „Burg on Tour“

Auftakt zu „Burg on Tour“ mit dem Walter-Jens-Stück „Der Fall Judas“. Barbara Weiser dirigiert in der katholischen Kirche Beeskow den polnischen „Chór Kameralny Adoramus“ aus Slubice. © Foto: Hermine Kühl

Hermine Kühl / Märkische Oder Zeitung 10.04.2018, 07:15 Uhr

Zum Auftakt des neuen Burgprojekts „Burg on Tour“ haben sich am Sonnabend viele interessierte Beeskower Bürger in die Katholische Kirche begeben. Burgdirektor Arnold Bischinger verfolgt mit dem  Projekt die Idee, alternative Spielorte mit kulturellem Leben zu erfüllen. Den Auftakt machte die Katholische Kirche in Beeskow.

Wenn der Spielort neu ist, so zählt das Ensemble zu den alten Bekannten in Beeskow. Denn die Gruppe „theater 89“ aus der Uckermark ist regelmäßig im Rahmen der Aktion „Städte mit historischem Stadtkern“ in Beeskow zu Gast.

Der ganze Artikel in der  Märkischen Oder Zeitung …

DER FALL JUDAS in der Kar- und Osterzeit

Frohe Ostern mit theater 89

Die dunklen Zeiten liegen hinter uns! Wir haben die Karwoche damit verbracht, zweimal an höchst unterschiedlichen Orten den FALL JUDAS aufzuführen: am Palmsonntag in der St. Canisius Kirche in Berlin Charlottenburg – mehr darüber hier

Am Gründonnerstag waren wir in Prenzlau in der St. Jacobi-Kirche. Auch hier strömten interessierte Menschen; anschließend an unsere Vorstellung gab es die Liturgie des Abendmahls mit Brot, Oliven, Humus und Wein.

theater 89 weihte die Kirche kulturell ein, in der es künftig auch Theateraufführungen, Konzerte und Ähnliches geben soll. Noch ist der Umbau der schönen Räumlichkeiten nicht ganz abgeschlossen. Wir, die Akteure, fühlten uns jetzt schon sehr wohl und herzlich aufgenommen von Publikum und Pfarrer.

Allseits wünschen wir ein fröhliches, friedliches Osterfest und können auf einen weiteren FALL JUDAS in dieser nun beginnenden Osterzeit verweisen – in Beeskow am 7. April, mehr unter TERMINE … Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

DER FALL JUDAS in der St. Canisius Kirche in Berlin

Muss DER FALL JUDAS neu aufgerollt werden?

Von Pater Manfred Hösl, Katholische Kirchengemeinde St. Canisius, Berlin-Charlottenburg

Chór Kameralny ADORAMUS, Marie-Luise Frost, Aleksander Bienias, St. Canisius Kirche, Berlin-Charlottenburg

Das theater 89 war am Palmsonntagabend mit einem Stück über Walter Jens‘ Judas in St. Canisius zu Gast.  Die Künstler debattierten das Für und Wider eines Seligsprechungsprozesses für Judas Iskariot. War der Erzschurke doch nicht so, wie alle denken? War er gar ein Märtyrer? Ein forderndes und nachdenklich machendes Stück an der Schwelle zur Karwoche!

Klaudia Höfig vom IPZ (internationales Pastorales Zentrum) hatte die Kontakte geknüpft und die Veranstaltung ermöglicht. Das theater 89 unter der Regie von Hans-Joachim Frank hatte einen der großen Texte des Literaturprofessors Walter Jens in Szene gesetzt. Was zunächst verrückt klingt, wurde im Laufe des Abends immer plausibler: Kann es sein, dass Millionen Christen Judas Iskariot Unrecht tun? Muss die Kirchengeschichte umgeschrieben werden?

Das Stück mutete nicht nur frommen Christen einiges zu. Zwei Stunden Text! Freilich gut aufbereitet, methodisch klug überlegt, musikalisch aufgelockert und insofern gut konsumierbar. Das Problem war der zumutende Inhalt.

Formal ging es um einen Antrag für einen Seligsprechungsprozess für Judas Iskariot, den Pater B. von den Franziskanern – die ja die heiligen Stätten in Israel bis heute verwalten – einzubringen gedachte. Der – gespielt von Michael Stark aus St. Johannes Baptist in Fürstenwalde – hatte sich selber auch eher widerwillig mit dem Thema Judas befasst, war dann aber immer mehr überzeugt: Judas war anders als wir meist denken!

Ohne Judas hätte der Heilstod Jesu nie stattgefunden! Ohne Überlieferer keine Überlieferung! Ohne einen radikalen Vollstrecker des Heilsplan kein Heil! Ähnlich wie man in der Osternacht von der „felix culpa“, der glücklichen Schuld Adams, zu singen wagt, so muss man auch Judas’ Verrat als letzte Erfüllung des Wunsches Gottes sehen! Und Jesus habe das gewusst! Der mysteriös klingende Dialog zwischen Jesus und Judas beim letzten Abendmahl („Was du tun willst, das tue bald“, usw.) war ein Dialog zweier Freunde, die wussten was ihnen beiden bevor stand. Kein Jesus ohne Judas – und umgekehrt! Der vermeintliche Verrat  war in Wirklichkeit ein letzter, ihm alles abverlangender Liebesbeweis! Judas ist kein Schurke, sondern ein Märtyrer! Petrus und die anderen sind gegen ihn nur Heils-Statisten!


Markus Mollitor, Michael Stark, Marie-Luise Frost, Aleksander Bienias

So muss es gewesen sein, so der Duktus des Stücks. Sollte denn Jesus tatsächlich Judas absichtlich in seinen Verrat und sein Verderben habe laufen lassen? Der, der gelehrt hat „… und führe uns nicht in Versuchung“, ausgerechnet der lässt einen seiner Jünger ins ewige Verderben schlittern? Ist da nicht eine abgrundtiefe, letzte heilige Absprache der beiden Heilsprotagonisten die bessere Erklärung?

Ronald Richter, Marie-Luise Frost, Michael Stark, Aleksander Bienias

Auch den Patriarchen von Jerusalem (gespielt von Ronald Richter vom theater 89) brachte der Pater zum Umdenken, eine wichtige Voraussetzung, sollte der Antrag auf den Seligsprechungsprozess überhaupt eine Chance haben. Wenn man das Unmögliche erst einmal möglich hält, dann findet man auch weitere Indizien. Etwa dass Paulus von einem fiesen Verrat eines Jüngers nichts zu wissen scheint. Ob der Völkerapostel um die Heilsbedeutung der „Überlieferung“ wusste? Hat Judas nicht in vorbildhafter Weise erfüllt, was Jesus gelehrt hat: Wer sein Leben retten will, wird es verlieren, wer sein Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen? (Mt 16,25) Wer, wenn nicht Judas, hat dies bis ins Letzte befolgt? Beide starben am Holz: Jesus am Kreuz, Judas am Baum im Suizid. Ob nicht der sicherste Höllenkandidat der erste Himmelsbewohner ist, womöglich dort von Jesus selber begrüßt mit einem Kuss (sic!)?

Christian Schaefer, Marie-Luise Frost

Einspruch kam vom Glaubensanwalt, gesprochen von Christian Schaefer vom theater 89. Ja, wo kämen wir denn da hin, wenn wir den Bock zum Gärtner und den Judas zum Heiligen machen! Warum dann nicht gleich auch Satan selbst? Heiliger Luzifer – bitte für uns!? Absurd, makaber, grotesk sei das, so der Glaubensanwalt! Hier sei dreiste Textverfälschung und wüstestes Exegetisieren am Werk, hier wird die Wahrheit gegen den Strich gebürstet.

Der Antrag auf Seligsprechung wird zunächst abgeschmettert! Was in der Aufbruchsstimmung des zweiten Vatikanischen Konzils zunächst möglich schien, wird in den zähen Mühlen der vatikanischen Bürokratie erstickt und „zu den Akten gelegt“. Aber ist die vorgebliche Sorgfaltspflicht nicht vorgeschoben? Hier machte das Stück wohl ein paar satirische Sticheleien gegenüber der jüngeren Kirchengeschichte, wo in Rom auf den Aufbruchspapst Johannes XXXIII. der eher konservative Paul VI. folgte und die Reformfreudigkeit des Konzils zurückgenommen wurde.

Pater B. freilich ließ nicht locker im Vatikan! Aber allmählich wurde auf ihn selber auch immer mehr Druck ausgeübt. Er wurde jetzt sogar selber als „Judas B.“ tituliert und dämonisiert. Wer in der Kirche gegen den Trend anrennt, der braucht einen langen Atem … Wie dem auch sei!

Sind wir in der Kirchengeschichte den Falschen auf den Leim gegangen? Ist Judas der Gute und – z.B. der Evangelist Johannes – der Böse? Stammt nicht von ihm der fatale Satz „Ihr (die Juden) habt den Teufel zum Vater!“ (Joh 8,44)? Hat nicht Johannes dem späteren Antijudaismus, ja Antisemitismus den Boden bereitet und ist Judas nicht dessen erstes Opfer? Ist das übliche Judasbild nicht eine Schöpfung des Antisemitismus, der den Zorn gegenüber Juden erregen und Gewalt gegen sie rechtfertigen soll?

Solche und ähnliche Fragen warf das aufwühlende Stück auf. Keine leichte Kost! Auch kein Happy End. Aber es ging auch nicht um eine nette Abendunterhaltung sondern um eine Einführung in die Karwoche. Wer das Stück gesehen und gehört hat, der ist jetzt drin – in der Karwoche!

 

RUSSISCHER ABEND

Vorher – Nachher


Kristin Schulze, Christian Schaefer, Hans-Joachim Frank, Barbara Noack

Zum Ende des 1. Probenabschnitts unseres RUSSISCHEN ABENDS in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ stellte Barbara Noack ihre Kostümentwürfe vor.

André Zimmermann, Kristin Schulze

Das sind immer spannende Augenblicke, denn eine Rolle kann in Kostüm und Maske noch eine ganz neue Richtung nehmen.

Und so sehen wir hier die Schauspieler mal ohne …


Christian Schaefer

… dann wieder mit – zumindest angedeuteten – Kostümen … siehe unten!

 

 

 

Hans-Joachim Frank, Matthias Zahlbaum

Hier werden online Stiefel ausgesucht!


André Zimmermann, Barbara Noack

Das kann ja heiter werden!


Kristin Schulze, Barbara Noack

Erste scheue Blicke …

RUSSISCHER ABEND

Probenende RUSSISCHER ABEND 1. Teil


Mit diesem Wochenbeginn landen wir schon wieder in der letzten Woche der Proben unseres RUSSISCHEN ABENDS für die diesjährige Sommertournee in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“. Aber bis zum Sommer geht ja noch einige Zeit ins Land. Und die nächste Probe kommt bestimmt! 

Zur beinahe schon vergangenen ersten Phase gehörte auch der Besuch beim Chor RADUGA im HAUS, Altes Lager. Dort proben die Damen des Frauenchors allwöchentlich. Eine Kostprobe ihres Könnens hören Sie im Audio oben. Es ist ein Lied, das die Schauspieler nach ihren Vorgaben einüben. Zu ausgewählten Terminen während der Sommertournee wird auch der Chor dabei sein. Das geben wir noch rechtzeitig bekannt. Wir wünschen schon mal viel Vorfreude.

HEIDEN VON KUMMEROW | Teil 2

THEATER 89 FÜHRT DEN ZWEITEN TEIL DES OPEN-AIR-SPEKTAKELS DIE HEIDEN VON KUMMEROW AUF

Biesenbrow wird wieder zur Bühne

Acker unseres Herrn: Für die Spielszenen des Thetaerprojektes DIE HEIDEN VON KUMMEROW, das im vergangenen Sommer Premiere in Biesenbrow hatte, lernten die Laiendarsteller Pflügen mit dem Pferd.© Foto: MOZ/Daniela Windolff

Das theater 89 wird in diesem Jahr Ehm Welks DIE HEIDEN VON KUMMEROW weitererzählen. Im zweiten Teil der außergewöhnlichen Open-Air-Inszenierung des Romans in der Landschaft von Biesenbrow werden weitere sieben Kapitel mit Schauspielern und vielen LaiendarstelleRn gespielt. Premiere ist am 8. September.

Die Proben für den zweiten Teil des Dreijahresprojektes “Die Heiden von Kummerow” haben gerade erst begonnen, die neuen Schauplätze im Dorf sind noch nicht komplett und Sponsoren müssen weiter geworben werden, da reißen sich die Zuschauer schon um die Eintrittskarten für die Fortsetzung des Theaterspektakels, mit dem das Ensemble des Theaters 89 im vergangenen Jahr eine Weltpremiere in dem kleinen Uckermark-Dorf Biesenbrow wagte.

Den ganzen Artikel der Märkischen Allgemeinen Zeitung von Daniela Windolff können Sie hier lesen