SPIELPLAN

Die Chance des Theaters liegt heute gerade in seiner Zeit-Ungemäßheit, seinem Widerstand gegen die Zeit. Es ist heute vielleicht die schwierigste, eben darum vielleicht auch die wichtigste Kunst. Es wird seine Notwendigkeit nicht in Protestresolutionen beweisen, sondern nur am Abend auf der Bühne. Gerettet werden kann es nur durch seine Zuschauer.

Adolf Dresen

SPIELPLAN

2026

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Liebe Freundinnen, liebe Freunde, liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebes Publikum!

Wir bereiten unsere neue Spielzeit vor und laden Sie schon heute ein, uns unter dem AG-Motto ALTSTADT VON MORGEN an den historischen Schauplätzen zu besuchen. Wir spielen Molière. Der alte Text ist 350 Jahre jung – staunen Sie mit uns!
Starten werden wir mit den OderLandBeschreibungen in der Stadt Lebus, die ihr 800-Jähriges feiert.
Seien Sie überall und jederzeit willkommen!
Ihr
theater 89

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OderLandBeschreibungen – Lesungen und Spektakel

Thema ist die Oder mit ihrer beständigen Natur und ihrer wechselvollen Geschichte. Eingeladen werden Anwohnerinnen und Anwohner längs des Flusses, und es gibt deutsche und polnische Mitwirkende.

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Jochen Klepper
DER KAHN DER FRÖHLICHEN LEUTE

FlussTheaterSpektakel: Leute entlang der Oder

Musik  Jörg Huke

Die minderjährige Wilhelmine Butenhof erbt den elterlichen Oderkahn. Als frischgebackene Unternehmerin heuert sie eine illustre Mannschaft an: arbeitslose Artisten und das Zirkuspony Hannchen. Sie verwandelt den Lastkahn in einen Kulturkahn und steuert mit Geschick und Glück ihre Arche durch die Wirtschaftskrise und durch halb Schlesien …

Dem mehrjährigen FlussTheaterSpektakel von theater 89 liegt der Erstlingsroman des schlesischen Pfarrerssohns Jochen Klepper (1903-1942) zu Grunde. Der Bestseller erschien 1933 und verquickt auf anrührend-komische Weise Mensch und Fluss und Kahn in einer mutigen Selbstrettungsaktion.

Auf dem Kahn „Helene“ spielen entlang der Oder Schauspieler, Musiker und Artisten von theater 89.

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Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg

Sommertournee 2026

Jean Baptiste Molière
DER EINGEBILDETE KRANKE

Eines der berühmtesten Theaterstücke von Molière (1622-1673) und zugleich sein letztes Werk! In der Komödie spielte die Rolle des Titelhelden der Dichter selbst. Doch bei der vierten Vorstellung, am 17. Februar 1673, erlitt er einen Blutsturz; er starb, noch in seinem Kostüm, nur wenige Stunden später.
Das Stück handelt von dem Hypochonder Argan, der sich nur einbildet krank zu sein. So zieht er diverse Ärzte zu Rate, die die Einzigen sind, die ihm seine eingebildete Krankheit abnehmen und ihn unterstützen. Geduldig befolgt er alle Anordnungen seines Arztes. Dem kommt dieser Umstand sehr gelegen, und er verschreibt überflüssige Behandlungen gegen überteuerte Rechnungen …
Die Übersetzung von Ludwig Fulda (1862-1939) entzündet ein komödiantisches Feuerwerk, dessen Funken bis ins Heute sprühen …

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