Jetzt geht unsere Tour zum Mauerfall los: DAS ENDE DER SED Am Freitag, 18. Oktober, sind wir zu Gast in der Katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptist, Fürstenwalde/Spree. Frischen Sie unvergessliche Erinnerungen auf, erleben Sie in Original-Genossen-Worten, was damals im ZK vorgegangen ist. Sie ahnen es: Es war unglaublich!
Uta Wilde, Antje Scherer (MOZ), Hans-Joachim Frank, Katrin Schwingel, Matthias Zahlbaum (v. hinten), Christian Schaefer, Reinhard Scheunemann (v. hinten)
Zu unserer Tour 2019 DAS ENDE DER SED Die letzten Tage des Zentralkomitees der SED haben die Wiederaufnahmen begonnen – in alter und in neuer Besetzung. Wobei an diesem Probentag noch nicht alle Gesichter zu sehen waren …
Abschriften von Tonbandmitschnitten der letzten Sitzungen des SED-Zentralkomitees lassen an eine antike Tragödie denken, dokumentieren die letzten verzweifelten Rettungsversuche, erbitterte Wortgefechte und tumultartige Szenen vor dem Absturz der SED-Herrschaft im Herbst 1989.
Zugleich verdeutlichen sie, dass auch das Zentralkomitee den damaligen Frühling im Herbst erlebte. Nur, dass er für die meisten zu spät kam … Noch immer ist das Trauma nicht verarbeitet! Wir dürfen das Erinnern nicht vergessen. Lassen Sie sich diese Aufführung nicht entgehen. Mehr unter TERMINE …
Hans-Joachim Frank dankt Ulf Kalkreuth für seinen rbb-Beitrag
Hier ist “Unterwegs mit fahrendem Volk” online zu sehen …
Der Regisseur und Künstlerische Leiter von theater 89, Hans-Joachim Frank, dankt dem Regisseur und Produzenten des rbb-Beitrags, Ulf Kalkreuth, über die diesjährige theater 89-Sommertour “Unterwegs mit fahrendem Volk” für seine Arbeit:
Lieber Ulf Kalkreuth!
Da haben Sie einen schönen Film gemacht. Danke. Man sieht das gelassen und erfreut. Kommt so unaufwändig daher und ist es natürlich nicht. Souverän erzählt. Schön. Und eine gute Idee zum rechten Zeitpunkt. Dafür besonderen Dank. Dank auch an den Kameramann. Man hat sich immer gut gefühlt. Die Bilder schaut man wirklich gern an. Der lustige Tontyp hat super gearbeitet und für gute Stimmung gesorgt. Ein Spaziergang war es nicht. Aber es hat Spass gemacht. Ich hoffe Sie sind ebenfalls zufrieden. Beste Grüße. Hans-Joachim Frank
Und dies antwortet Ulf Kalkreuth:
lieber hans-joachim frank,
vielen dank für die kritik, die mir wichtig ist und über die ich mich freue!
ich nehme ihren satz „kommt so unaufwändig daher und ist es natürlich nicht“ als lob. denn ich denke, das ist es ja auch, was sie mit ihrem großartigen theater bei den leuten wollen: es soll nicht angestrengt wirken, auch wenn es anstrengend ist. ich denke bei ihrer arbeit an den satz, „das einfache, das schwer zu machen ist“… (auch wenn er sich auf etwas anderes bezog). und wenn der film dies vermitteln konnte, dann freut mich das sehr.
dieser film war mir eine persönliche angelegenheit (weshalb ich beim rbb 3 jahre dafür gekämpft habe), weil ich das, was sie da mit ihren leuten seit 30 jahren machen, künstlerisch, politisch und sozial so existentiell wichtig finde! schön, dass es nun zum 30jährigen jubiläum geklappt hat und ich den film machen konnte.
ich bleibe ihrem „haus“ treu!
grüßen sie bitte alle! und sagen sie allen nochmals dank, dass wir sie stören und bei der arbeit so nah kommen durften!
IN EINER SPEKTAKULÄREN MEHRJÄHRIGEN AUFFÜHRUNG WURDEN EHM WELKS ROMANE IN KOMPLETTER LÄNGE AN ORIGINALSCHAUPLÄTZEN NACHGESPIELT.
Pferdefrevel auf der Heidenwiese von Biesenbrow
Oliver Schwers/Biesenbrow (MOZ.de) Erst hat er ihnen ein Denkmal gesetzt – den Gestalten von Biesenbrow, dem Kummerow im Bruch hinterm Berge. In Ehm Welks Büchern über das uckermärkische Dorf sind Eigenheiten, Bräuche, Gemeinschaft, Sorgen und Streiche stets lebendig geblieben. Nun haben ihm die Nachfahren der HEIDEN VON KUMMEROW selbst ein Denkmal gesetzt, in dem sie erstmals in voller Länge und an all den Originalschauplätzen die Romane komplett lasen und nachspielten. Jetzt ist das mehrjährige Projekt unter der Leitung des theaters 89 mit den letzten Kapiteln zu Ende gegangen …
Der ganze Artikel – hinter der Bezahlsperre – auf MOZ.de …
Drei lange und doch so kurze “Jahrende”, wie es der Kuhhirte Krischan ausdrücken würde, fanden letzten Sonnabend, am 14. September 2019, mit der Aufführung des dritten Teils DER HEIDEN VON KUMMEROW ihren poetischen Abschluss. Beglückt stellten wir am Ende fest, einem großen Stück Literatur beigewohnt zu haben, Literatur, die dem Vergessen durch wunderbare Spieler vor über 400 Zuschauern wieder entrissen worden war.
Um 10 Uhr hatte – diesmal in Angermünde – alles begonnen. Fertig waren die unzähligen Akteure aus Anwohnerinnen und Anwohnern von Biesenbrow und Umgebung sowie Schauspielern und Musikern von theater 89 erst, als der Vollmond über den Biesenbrower Wiesen bereits seinen Teil zum Lichtdesign des schwebeleichten Spektakels beigetragen hatte.
Die Beglückung, die uns am Ende berührte, galt eben auch dem Ensemble aus Laien und Profis. Wir erfassen erst durch Krischan Klammbüdel, gespielt von Peter Kloss, das ganze Ausmaß an Tragik und Schönheit des Ehm Welkschen Epos. So wie wir im ausgeglichenen Gegenpol Gottlieb Grambauers (Jan Kaminsky) das Menschliche auch im Pragmatischen erblicken dürfen. Und, klar, die Stimme des Erzählers, gelesen von Reinhard Scheunemann, ist uns nun nach Jahrenden endgültig zur Stimme Kummerows geworden! Dank allen Beteiligten, genannten wie in der Mehrzahl ungenannten – auf und hinter den Bühnen in der Landschaft der Kindheit! Wann wird es so etwas jemals wieder geben?
Von unserer Aufführung am 14. September DIE HEIDEN VON KUMMEROW hier zwei Schnappschüsse vom letzten Kapitel, als es dunkel und auch ziemlich frisch um die Beene wurde: Der Vollmond, der über den Wiesen von Biesenbrow-Kummerow aufgeht …
Und der Lampion-Umzug der Kinder im hochemotionalen epischen Finale. Das war’s. Schön war’s. Bald werden wir Ihnen noch ein paar mehr Fotos zeigen können …
Daniela Windolff MOZ.de 13.09.2019 Angermünde Das irdische Paradies muss in Kummerow liegen, im Bruch hinterm Berge, lässt Ehm Welk seinen alten Kantor Kannegießer sinnieren. Hier sei zwar nicht die Wiege der Menschheit, aber ganz bestimmt ein Stück vom Schaukelfuß.
Dieses irdische Paradies kann hautnah erleben, wer am Sonnabend nach Biesenbrow kommt, um Welks weise-kauzigen Kantor und seine Schützlinge, die Heiden von Kummerow, zu treffen. Eben dort, wo der Autor vor mehr als 100 Jahren seinen gleichnamigen Roman ansiedelt – im literarischen Kummerow, dem uckermärkischen Biesenbrow bei Angermünde – lässt das theater 89 die Romanfiguren lebendig werden und nimmt die Zuschauer mit in die Heimat und die Geschichten seiner Kindheit.
Kein Wort wird weggelassen
Das kleine Theater unter der Leitung von Uta Wilde und der Regie von Hans-Joachim Frank inszeniert Welks DIE HEIDEN VON KUMMEROW als Dreijahresprojekt und wagt damit ein künstlerisches Experiment. Jedes Jahr werden acht der 24 Kapitel an einem Tag erzählt, zehn Stunden lang. Nicht auf einer Bühne, sondern in der Landschaft rund um Biesenbrow, an den Originalschauplätzen der Romanhandlung, die im Dorf bis heute fast unverändert erhalten sind: die Kirche, der Pfarrgarten, das Dorfschulhaus, die Landarbeiterkaten, das Bruch. Das Publikum wird von Schauplatz zu Schauplatz geführt, begleitet von den Darstellern, einer Musikkapelle und Kremsern. In diesem Jahr folgt nun der dritte und letzte Teil des Theaterspektakels.
Ehm Welks Roman DIE HEIDEN VON KUMMEROW nun in der dritten, abschließenden Folge: zwölf Stunden Theater von 10 – 10! Mit Laien, Schauspielern, Musikern und vielen anderen. Keine Wiederholung, verpasst ist verpasst. Sie dürfen gespannt sein auf Teil 3 im September 2019, wenn die verbliebenen Kapitel des Romans aufgeführt werden. Wir tun unser Bestes, damit wieder alle, inklusive Wetter, mitspielen, um einen spannenden Abschluss für drei Jahre DIE HEIDEN VON KUMMEROW in Biesenbrow in der Landschaft der Kindheit zu finden. Begleiten Sie uns dabei!
Auch wenn das Sommertheater 2019 seit Sonntag Abend schon wieder Geschichte ist, hier noch eine schöne Rezension über unsere Rheinsberger Aufführung in der MOZ.de.
Jürgen Rammelt, Rheinsberg, MOZ.de. Mit einer beeindruckenden Inszenierung hat das theater 89 am Donnerstag auf dem Rheinsberger Kirchplatz August von Kotzebues Komödie DIE DEUTSCHEN KLEINSTÄDTER aufgeführt. Damit spielte die Theatertruppe zum wiederholten Mal unter freiem Himmel in Rheinsberg.
Auf diesen Fotos von Eric-Jan Ouwerkerk von der AG Städte mit historischen Stadtkernen verwandeln wir uns für Sie, um uns dann ins volle KLEINSTÄDTER-Leben zu werfen. Ja, schon wieder heißt es: die letzten drei Male der Sommertournee stehen an! In Rheinsberg, Neuzelle und Jüterbog. Mehr unter TERMINE …
Sie haben die Wahl – am Sonntag gleich zweimal! Danach müssen Sie ein Jahr lang wieder auf derartig lauschige Sommerabenderlebnisse warten. Und die erste Hochrechnung lässt sich leichter – zusammen mit vielen anderen Menschen – in die Sommerbrise schlagen.
Am Treuenbrietzener Wasserturm wird Sonnabend ein Lustspiel aufgeführt. Dann gastiert das bekannte theater 89 auf seiner Jubiläumstour im Rahmen des Sommertheaters der AG Städte mit historischen Stadtkernen.
Der Ratshof zu Füßen des markanten Wasserturmes mitten in Treuenbrietzen wird am Sonnabend, 24. August, einmal mehr zur Theaterbühne. Das theater 89 zeigt dort mitten in der Altstadt sein aktuelles Stück DIE DEUTSCHEN KLEINSTÄDTER von August von Kotzebue. Die Aufführung findet statt innerhalb der Sommertheater-Reihe der Arbeitsgemeinschaft der 31 Städte mit historischen Stadtkernen.
Wolfgang Gumprich, MOZ.de, Gransee.Es ist ein vielfältiges Gedenkjahr, das wir erleben: Vor 100 Jahren wird der Acht-Stunden-Arbeitstag eingeführt, die Arbeiterwohlfahrt gegründet, in München wird die Räterepublik ausgerufen, während in Weimar die Reichsversammlung Friedrich Ebert zum Reichspräsidenten wählt. 100 Jahre davor wird Heinrich Grüneberg, der Erfinder der Tütensuppe, geboren und die Karlsbader Beschlüsse kassieren die ersten Pflänzlein der Pressefreiheit ein. In Mannheim ersticht am 23. März 1819 der Theologiestudent Karl Ludwig Sand den Schriftsteller August von Kotzebue.
Komödie über Spießertum
Der Täter drückt einem Diener ein Pamphlet in die Hand: “Frei die Gewissen! Frei die Rede! Auf du mein deutsches Volk! Hasse, morde alle, die sich in frevler mutwilliger Gesinnung so sehr überheben, dass sie des Göttlichen in dir vergessen.” Das Attentat auf den weltoffenen Schriftsteller erregte Aufsehen in ganz Europa und gilt als erster politischer Mord. Schon zuvor waren seine Schriften und Komödien Ziel von Verfolgung, sie kamen häufiger auf die Bühnen als die zeitgleichen Goethes und Schillers. 1817 wurden Kotzebues Bücher symbolisch auf dem Wartburgfest verbrannt. Als Kosmopolit war ihm die deutschtümelnde Kraftmeierei der Studenten und Turnvereine ein Gräuel.
Diesen fast vergessenen Komödienschreiber brachte das theater 89 am vergangenen Freitag auf die selbst gezimmerte Bühne im Granseer Klosterhof. DIE DEUTSCHEN KLEINSTÄDTER heißt Kotzebues Lustspiel, vier Akte in zwei Teilen zu je 90 Minuten.
Jakob Frank, Elia Klag, Hans-Joachim Frank bei der Aufführung der DEUTSCHEN KLEINSTÄDTER, Foto: Beate Nelken
Die Junge Welt schrieb in ihrer Ausgabe am 21.8.2019 : ” …. In der Jan-Koplowitz-Verfilmung »Hotel Polan und seine Gäste« trat neben Sturm 1982 ein junger Schauspieler auf, der mit Hauptrollen in den Defa-Filmen »Wer reißt denn gleich vorm Teufel aus« und »Sabine Wulff« bekannt geworden war. Hans-Joachim Frank spielte am Berliner Ensemble den Pawel in Brechts Adaption von Gorkis »Die Mutter«. Die Schauspielerlaufbahn beendete er 1989 und gründete im selben Jahr die Truppe theater 89, mit der er viele lustvolle und aufklärende Inszenierungen schuf. Nach Verlust der Berliner Spielstätte bespielt die Truppe, deren künstlerische Triebkraft Frank ist, zahlreiche Auftrittsorte in Brandenburg und Berlin. Der Chef wurde vorgestern 65 und macht hoffentlich noch lange weiter.”
Den ganzen Artikel lesen Sie in der Online-Ausgabe der Jungen Welt …
Wir von theater 89 haben den gleichen Wunsch und freuen uns, dass dazu nun schon öffentlich aufgerufen wird!
Übrigens merkt der Chef zur Meldung in der Jungen Welt an: “Ich habe 1987 am Berliner Ensemble gekündigt und damit meine Schauspielerlaufbahn keineswegs beendet.”
Wer die aktuelle Aufführung DIE DEUTSCHEN KLEINSTÄDTER unter der Regie von Hans-Joachim Frank an diesem Wochenende, 23.8. und 24.8., sehen möchte, der begebe sich nach Gransee oder Treuenbrietzen. Mehr wie immer unter TERMINE …
Kultur-Event vor sommergrüner Kulisse„Der Mensch ist nichts, dafür die Titel lang“
Mienenspiel vom Feinsten: Die Muhmen, Frau Oberfloß- und Fischmeisterin Brendel (Uta Wilde) und Frau Stadtakzisekasseschreiberin Morgenrot (Martin Schneider, rechts). FOTO: Stephanie Kammer, LR-online
Doberlug-Kirchhain/Herzberg. Eine Kleinstädter-Komödie füllt Open-Air-Theater in Doberlug-Kirchhain und Herzberg und karikiert witzig Provinzgeist. Von Stephanie Kammer, LR-online
Ein Stückchen „Krähwinkel“ schlummert überall auf dem Land, so auch in Doberlug auf dem Schlossplatz und in Herzbergs Botanischem Garten. Die vielen Sommertheaterfreude aus Elbe-Elster fühlten sich dank August von Kotzebues Komödie DIE DEUTSCHEN KLEINSTÄDTER, die am Freitag in Doberlug und am Samstag in Herzberg von der Bühne theater 89 glänzend inszeniert wurde, auf herzerfrischende Art ertappt.
Zum 8. Mal ist das theater 89 dieses Jahr wieder in Brandenburger Städten mit historischen Stadtkernen unterwegs und spielt Theater unter freiem Himmel. August von Kotzebues Komödie DIE DEUTSCHEN KLEINSTÄDTER zeigt die Theatertruppe, die dieses Jahr 30 Jahre besteht. Das rbb Fernsehen begleitet das theater 89 in einer Reportage auf seiner Tournee. Dabei sein, wenn etwas entsteht, Menschen begleiten, die Kunst schaffen: Moderatorin Franziska Hessberger will Neues zeigen, Unbekanntes entdecken und Schönes mit allen Sinnen erlebbar machen. “rbb Kultur – Das Magazin” ist die Sendung über die vielfältige Kultur aus der Metropolenregion. Immer samstags um 18.30 Uhr im rbb Fernsehen.
Die Sommertheatertour in historischen Stadtkernen hat wieder in Templin Station gemacht. An der Stadtmauer bot das theater 89 das Lustspiel DIE DEUTSCHEN KLEINSTÄDTER von August von Kotzebue. In diesem Jahr vor so vielen Zuschauern wie schon seit Langem nicht mehr, so Thekla Seifert von der Templiner Stadtverwaltung. Am Ende gab es großen Beifall für die Inszenierung, in der Spießbürgertum aufs Korn genommen wird.
Uta Wilde, Martin Schneider, Elia Klag, Jakob Frank, Sonja Hilberg, RonaldRichter
Ronald Richter, Anne-Claire Meyer, Moritz Meyer
Moritz Meyer, Matthias Zahlbaum, Kristin Schulze (verdeckt), Ronald Richter, Jakob Frank, Elia Klag, André Zimmermann
Matthias Zahlbaum, Christian Schaefer, Kristin Schulze, Martin Schneider
Martin Schneider, Uta Wilde, Sonja Hilberger, Matthias Zahlbaum, Kristin Schulze, Ronald Richter, Jakob Frank, Elia Klag, André Zimmermann, Christian Schaefer
Martin Schneider, Sonja Hilberger, Uta Wilde
Martin Schneider, Sonja Hilberger, André Zimmermann
Kristin Schulze, André Zimmermann
Jakob Frank, Elia Klag, Hans-Joachim Frank
Christian Schaefer, Kristin Schulze
Christian Schaefer, Kristin Schulze, André Zimmermann
Wir fahren nach Templin! Am 9. August machen die Gaukler und ihre Wanderbühne theater 89 Templin unsicher – oder besser: bringt das hochverehrte Publikum hoffentlich ordentlich zum Lachen – mit seinem diesjährigen Sommerstück DIE DEUTSCHEN KLEINSTÄDTER in Kooperation mit der AG Städte mit historischen Stadtkernen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Sehen Sie in der Diashow den zweiten Teil der Fotos, die Beate Nelken bei der Premiere in Neuruppin geschossen hat. Ein dickes Dankeschön dafür!
Oliver Bukowski, Nach dem Kuss @Beate Nelken, theater 89
Sonja Hilberger (2. v.l.) gehört nicht zu den Schauspielern des Anfangs bei theater 89. Sie spielte ab 2001 mit, dafür aber in wichtigen Produktionen wichtige Rollen. Sie hat nach eigenen Worten beinahe alles bei theater 89 für ihren Theaterberuf als Schauspielerin und Regisseurin gelernt. Hören Sie ein Gespräch anlässlich von 30 Jahre theater 89, das Sonja Hilberger mit Ronald Richter beim Abbau nach einer Vorstellung DER DEUTSCHEN KLEINSTÄDTER führte. Denn im aktuellen Sommerstück spielt sie auch wieder mit.
DIE DEUTSCHEN KLEINSTÄDTER können Sie am 2. und 3. August in Beeskow und in Naugarten, dem Zuhause von theater 89, sehen. Mehr unter TERMINE … In Naugarten wird dann auch das Bergfest, die Halbzeit, der Sommertournee, gefeiert. Also, nichts wie vorbei kommen!
Übrigens sehen Sie auf dem Foto oben noch einen Schauspieler aus DEN DEUTSCHEN KLEINSTÄDTERN. Wer es als erster errät, gewinnt eine Freikarte für eine Vorstellung DIE DEUTSCHEN KLEINSTÄDTER in einem historischen Stadtkern nach freier Wahl! Einfach eine Mail schreiben: wilde@theater89.de oder anrufen: 039852 – 498151.
Kerstin Unger / 22.07.2019, Angermünde, MOZ.de Nahezu ausverkauft war das Open-Air-Sommertheater am Samstagabend in Angermünde. Etwa 160 Besucher sahen das Lustspiel DIE DEUTSCHEN KLEINSTÄDTER von August von Kotzebue in einer Fassung des theater 89. Zu dieser Veranstaltung wurde von der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ in Brandenburg eingeladen. Dafür wurde Bestuhlung aus dem Franziskanerkloster auf den Klosterplatz geräumt und das historische Baudenkmal zur Kulisse. Das Catering reiste für die Besucher des Sommertheaters mit an. Artikel von MOZ.de
Hören Sie eine rbb Kultur-Sendung über die Vorstellung in Peitz am 13. Juli 2019 mit Ausschnitten aus dem Stück, Zuschauermeinungen, Schauspieler- und Theaterleiter-Interviews, moderiert von Andrea Handels und Ronald Schneider, rbb Kultur.
Das theater 89 tourt durch Brandenburg in Kooperation mit der AG Städte mit historischen Stadtkernen: Freitag, 26.7., und Samstag, 27.7., sind wir in Altlandsberg und Wittstock/Dosse. Näheres unter TERMINE …
Präsentiert wird August von Kotzebues Lustspiel DIE DEUTSCHEN KLEINSTÄDTER aus dem Jahr 1802, eine Posse um Dünkel und Denken im fiktiven Nest Krähwinkel. Spaß ist programmiert. Doch auch Einsichten ins Hier und Heute? (Quelle: rbb Kultur)
Und hier geht das Stück los: Kristin Schulze, Fortsetzung folgt!
Sonja Hilberger, Elia Klag, Anne-Claire Meyer
Ronald Richter, Sonja Hilberger
Matthias Zahlbaum, Sonja Hilberger
Jakob Frank, Martin Schneider
Elia Klag, Martin Schneider, Uta Wilde, Anne-Claire Meyer, Barbara Noack, Moritz Meyer
Elia Klag, Ronald Richter (verdeckt), Kristin Schulze, Hans-Joachim Frank
Elia Klag, Jakob Frank
Bernd Spanier, André Zimmermann (verdeckt), Ronald Richter, Jakob Frank, Matthias Zahlbaum, Sonja Hilberger, Anne-Claire Meyer (von-hinten), Christian Schaefer
Bernd Spanier (von hinten), Matthias Zahlbaum, Christian Schaefer
Barbara Noack, Jörg Mihan, André Zimmermann
André Zimmermann (Hintergrund), Sonja Hilberger
So geht Vorbereitung auf die Vorstellung DIE DEUTSCHEN KLEINSTÄDTER! Sehen Sie in dieser Diashow einen ersten Teil der Fotos, die Beate Nelken bei der Premiere in Neuruppin geschossen hat. Herzlichen Dank dafür!
Wenn sie morgen, am 20. Juli, zur Vorstellung nach Angermünde kommen, können Sie gewiss sein, dass wir uns ganz ähnlich vorbereiten für Sie! Damit es wieder eine wunderbare Sommerabend-Vorstellung in einem historischen Stadtkern wird. Wir freuen uns auf Sie! Zur Aufführung mehr unter TERMINE …
Nach unserem wunderbaren Wochenende in Dahme und Peitz gibt es gleich drei Rezensionen in den Zeitungen. Wir hoffen, dass Sie einen kleinen Eindruck davon erhalten, wie sommerlich heiter die Stimmung in den vollbesetzten Vorstellungen war! Ende dieser Woche kommt theater 89 nach Angermünde – mehr unter TERMINE …
14. Juli 2019 | 12:52 Uhr
Historische Stadtkerne Sommertheater mit Gegenwartsbezug
Der zweiteilige Bühnenaufbau setzte besondere Akzente. Hier wird Olmers (r.) noch für den hochherrschaftlichen Gast gehalten. FOTO: Birgit Keilbach
theater 89 lockte mit der Komödie DIE DEUTSCHEN KLEINSTÄDTER das Publikum zahlreich vor die Dahmer Schlossruine. Von Birgit Keilbach – der ganze Artikel auf LR-Online Luckau
14. Juli 2019 | 17:13 Uhr
Kultur in der Fischerstadt Turbulente Possen in Krähwinkel
Mit einem turbulenten Verwirrspiel um kleinstädtische Spießigkeit begeisterte das theater 89 am Sonnabend an der Peitzer Festung. FOTO: Marion Hirche
Schon zum 8. Mal gab es am Sonnabend in Peitz Sommertheater. Gespielt wurde das Stück DIE DEUTSCHEN KLEINSTÄDTER von August von Kotzbue. Das theater 89 aus Berlin gestaltete die Aufführung. Das freie Theater gibt es seit 30 Jahren. Es hat bereits zahlreiche Preise gewonnen und sich auf Stücke von relativ unbekannten Autoren spezialisiert. Sein Credo heißt: „ Wir kommen zu unseren Zuschauern“.
Eine Komödie von August von Kotzebue amüsierte am Samstagabend Zuschauer aus Dahme. Das theater 89 präsentierte vor der eindrucksvollen Kulisse der Schlossruine ein unterhaltsames Schauspiel vor ausverkauften Rängen.
Darf Sabine am Ende des Stückes doch noch ihren Geliebten Olmer ehelichen? Kurzweilig brachte das theater 89 die Komödie DIE DEUTSCHEN KLEINSTÄDTER auf die Bühne. Quelle: Nils Rosnau
Am Freitag, 12. Juli, und am Samstag, 13. Juli, gastieren wir mit unserem Stück der Sommertournee 2019, DIE DEUTSCHEN KLEINSTÄDTER, in Dahme/Mark und in Peitz. Mehr unter TERMINE …
Der RBB ist live dabei – Sa 13.07.2019 | 19:04 | Kulturtermin
“DIE DEUTSCHEN KLEINSTÄDTER”
Das THEATER 89 tourt durch die Mark Brandenburg l i v e aus Peitz mit Andrea Handels und Roland Schneider
Seit nunmehr drei Jahrzehnten entdeckt das theater 89 neue, unbekannte oder vergessene Autoren
Im Frühjahr 1989 vom einstigen BE-Schauspieler Hans-Joachim Frank in Ost-Berlin gegründet, verknüpft die freie Gruppe ihre Produktionen stets mit lokalen Partnern, mit Vereinen, Schulen und Kirchen. 2019 führt die Sommertour – unterstützt von der AG Städte mit historischen Stadtkernen – an 18 brandenburgische Spielorte.
Präsentiert wird August von Kotzebues Lustspiel DIE DEUTSCHEN KLEINSTÄDTER aus dem Jahr 1802, eine Posse um Dünkel und Denken im fiktiven Nest Krähwinkel. Spaß ist programmiert. Doch auch Einsichten ins Hier und Heute?
Ingrid Hoberg / Lieberose, MOZ.de Das theater 89 gastiert zum ersten Mal im Lieberoser Schlosshof mit einem historischen Stück von Kotzebue.
In Krähwinkel hat alles seine Regeln und wer die nicht beachtet, stößt auf Widerstand. Was der Schriftsteller August von Kotzebue, einer der meistgespielten Theaterautoren seiner Zeit (1761 bis 1819) in seinem Lustspiel beschreibt, sind Vorurteile und Gewohnheiten in einer deutschen Kleinstadt. Das theater 89 zeigte nun seine Spielfassung im Lieberoser Schlosshof. Der Förderverein Lieberose hatte anlässlich der Eröffnung der Ausstellung über 500 Jahre Standesherrschaft derer von der Schulenburg in der Darre zu einem vergnüglichen Theaternachmittag eingeladen.
Rund 100 Lieberoser und Besucher aus der Region bis Berlin ließen sich im schattigen Schlosshof nieder und folgten dem Ränkespiel um Einfluss, Sein und äußeren Schein, das auf vergnügliche Weise auf die Bühne gebracht wurde. Das Stück, in dem es um die anstehende Verlobung der Bürgermeister-Tochter und ihre wahre Liebe ging, ist in vier Akten gespielt worden. Während die Besucher im Schatten sitzen konnten, mit dem Lauf der Sonne auch weiter rückten, blieb den Schauspielern die voll “ausgeleuchtete” Bühne. Sie hielten tapfer durch und belohnten die ebenso ausdauernden Zuschauer noch mit einer Zugabe, die fast schon wieder ein kleines Programm war. Die Goschener sorgten mit Kaffee und Kuchen sowie gegrillten Wildspezialitäten dafür, dass kein Besucher hungrig oder durstig bleiben musste. Die Erlöse der Kaffeetafel kommen dem Wiederaufbau des Dorfgemeinschaftshauses zugute.
Die Schlossgärtnerei bot mit frisch geernteten Erdbeeren und Gemüse eine Vitamincocktail. Vielleicht ist ja davon mehr zu hören, wenn das Theater 89 erneut in Lieberose Station macht. “Nächstes Jahr könnte es wieder ein Sommertheater geben – dann vielleicht als Abendveranstaltung”, sagt Dieter Klaue, Vorsitzender des Fördervereins Lieberose.
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